Syrische Behörden nehmen mutmaßliche irakische Terroristen fest

8. Juli 2005, 16:30
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Nach Schusswechsel von Sicherheitskräften gestellt - Ein Beamter getötet

Damaskus - Die syrischen Behörden haben am Montag nach eigenen Angaben nahe der Hauptstadt Damaskus zwei mutmaßliche irakische Terroristen festgenommen. Die beiden Männer seien nach einer Schießerei am frühen Morgen am Berg Kassiun von Sicherheitskräften gestellt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur SANA. Bei der Auseinandersetzung sei ein Sicherheitsbeamter getötet worden. Die beiden Festgenommenen sollen zu einer Gruppe gehören, in der sich auch Ex-Leibwächter des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein befunden hätten.

34 mutmaßliche Extremisten aus arabischen Staaten seien bei einer Razzia festgenommen worden. Die Gruppe habe versucht, illegal von Syrien in den Libanon zu gelangen und eine syrische Grenzpatrouille beschossen. Die USA werfen der syrischen Führung unter Präsident Bashar al-Assad vor, sie erleichtere islamistischen Extremisten die Überquerung der Grenze in den Irak. Der Vorwurf, Syrien lasse Terroristen in den benachbarten Irak einsickern, sei nicht glaubwürdig, erklärte am vergangenen Freitag in Wien die prominente Baath-Politikerin Buthaina Shaaban. (APA)

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