Unwetter fordern Tote in Bulgarien und Rumänien

4. Juli 2005, 21:24
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Starke Regenfälle - Über 2.500 Häuser in Rumänien beschädigt

Bukarest/Sofia - Bei Überschwemmungen im Süden Rumäniens sind sechs Menschen ums Leben gekommen. In Bulgarien haben Unwetter drei Menschenleben gefordert. Im Süden Rumäniens wurden durch die seit Samstag andauernden starken Regenfälle nach Angaben des Innenministeriums im Süden Rumäniens bisher mehr als 2.500 Häuser sowie zahlreiche Straßen und Brücken in etwa hundert Ortschaften beschädigt.

Sechs Todesopfer in Rumänien

Wie die rumänischen Behörden am Sonntag mitteilten, ertranken drei Menschen in der Region von Serbanesti, nachdem infolge eines Dammbruchs mehrere Dutzend Häuser eines Dorfes unter Wasser gesetzt wurden.

In der Ortschaft Schitu ertrank demnach eine 54-jährige Frau in den Wassermassen; ihr 18-monatiges Enkelkind galt als vermisst, doch gingen die Behörden davon aus, dass es ebenfalls von den Fluten mitgerissen wurde.

In der südwestlich gelegenen Ortschaft Rovinari wurden zwei Bergarbeiter vom Blitz erschlagen. Zwei weitere wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Drei Tote in Bulgarien

Bei Unwettern und Überschwemmungen im Norden und Osten Bulgariens sind drei Menschen getötet worden, zwei weitere wurden noch vermisst, wie die Behörden am Montag mitteilten. In den am schlimmsten betroffenen Gebieten mussten hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Mehrere Städte und Gemeinden standen unter Wasser, Straßen waren überflutet. Wie die Behörden mitteilten, wurden zwei der Opfer vom Wochenende von Blitzen getötet, ein Mann ertrank in seinem Haus. Schon Ende Mai und Anfang Juni hatten Überschwemmungen im Norden Bulgariens mindestens sechs Menschen das Leben gekostet, darunter vier Kinder. (APA/AP)

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