Einblicke in Vorgehen von Selbstmord-Attentätern

6. Juli 2005, 16:08
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Gefangennahme eines tunesischen Al-Kaida-Terroristen verschafft US-Armee Informationen über ausländische Extremisten

Bagdad/Kairo - Die US-Armee hat durch die Gefangennahme eines tunesischen Al-Kaida-Terroristen nach eigenen Angaben Einblick in die Vorgehensweise der ausländischen Extremisten im Irak erhalten. Das amerikanische Militärkommando in Bagdad berichtete am Montag, der bereits vor knapp einem Monat in Mossul geschnappte Tunesier Emad Amara, alias Abu Hamza, habe in der Region Mossul mehrere Häuser unterhalten, in denen ausländische Kämpfer und potenzielle Selbstmordattentäter versteckt worden seien. Insgesamt soll er mehr als 100 Extremisten durch diese Verstecke geschleust haben.

Die Zeitung "Arab News" berichtete unterdessen, Saudiarabien wolle trotz der Entführung des ägyptischen Botschafters Ihab al-Sharif (51) in Bagdad am Wochenende bald selbst einen Botschafter in die irakische Hauptstadt entsenden. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten waren vor 13 offiziell Jahren abgebrochen worden. In den vergangenen Wochen haben sich die Hinweise darauf gemehrt, dass ein großer Teil der ausländischen Terroristen im Irak aus Saudiarabien stammt. (APA/dpa)

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