Hamas-Mitglied in Israel wegen Anschlags zu lebenslänglich verurteilt

6. Juli 2005, 16:09
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Palästinenser hat Selbstmordanschlag angeordnet, bei dem 11 Menschen starben

Jerusalem - Ein israelisches Militärtribunal hat einen Mitglied der Terrororganisation Hamas am Sonntag wegen der Verwicklung in ein Selbstmordattentat auf einen Bus in Jerusalem zu zwölf Mal lebenslänglich verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Palästinenser Ibrahim Abed el Rahman Mohammed Guenedieh den Anschlag befohlen hatte, bei dem am 21. November 2002 elf Menschen getötet und 48 weitere verletzt worden waren.

Für jeden der Getöteten erhielt Guedenieh je einmal lebenslänglich, für die Verletzten wurde insgesamt noch einmal eine lebenslange Haftstrafe verhängt. Der Verurteilte gehört den Ezzedin-el-Kassam-Brigaden an, dem bewaffneten Flügel der Hamas. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. (APA)

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