Förderprogramm belohnte Impulse aus der Kreativwirtschaft

11. Juli 2005, 11:30
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2,1 Millionen Euro für Projekte aus Design, Multimedia und Musik

Wer kreativ ist und mit seinen Ideen erfolgreich wirtschaften will, gehört heute zur Kreativwirtschaft. Zum Beispiel die Grazer Robert Höldrich KEG mit ihrem 3-D-Soundmixer, dank dem die räumliche Verteilung des Klanges steuerbar wird. Oder die Kufnerfuture GmbH und ihr Projekt "Tile", eine Art Verschmelzung aus Fliese, Leuchtmedium und künstlicher Intelligenz. Eine kreativen Idee, die wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt wird, soll auch der Online-Store für Musik von Georg Lauteren sein.

Es sind dies drei von 24 Projekten, die nun in den Genuss des Förderprojekts des Impulsprogramm Creativwirtschaft kommen. Der Weg dorthin führte über einen so genannten Call, indem es darum ging, bundesweit Entwickler kreativer Produktideen aufzustöbern. Aus 315 Einreichungen wurden 51 ausgesiebt. Nach der Einstiegsphase galt es für die Einreicher Geschäftskonzepte zu entwickeln, übrig blieben nach Begutachtung durch eine Jury 24 Projekte, die mit insgesamt 2,1 Millionen Euro zur Förderung kommen. Die Einreichungen ergeben ein Projektvolumen von 5,8 Millionen Euro. "Schöpferisches Denken ist die Basis jeder zukunftsorientierten Entwicklung. Technische Innovation und kreative Wirtschaft bilden die Werkzeuge zur Umsetzung dieses Denkens", ist Carina Felzmann, Nationalratsabgeordnete und Front-Woman der Arge Creativwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), überzeugt. Gemeinsam mit der Förderbank Austria Wirtschaftsservice und ausgestattet mit Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat sie vor bald einem Jahr das Impulsprogramm Creativwirtschaft initiiert. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4. 7. 2005)

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