Haubner will bundeseinheitliches Jugendschutz-Gesetz

5. Juli 2005, 15:50
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Sozialministerin: Alkohol-Situation "besonders brisant"

Wien - Sozialministerin Ursula Haubner (B) spricht sich für ein bundesweit einheitliches Jugendschutzgesetz aus. "Unterschiedliche Jugendschutzbestimmungen sind in Österreich heute nicht mehr nachvollziehbar. Die Gesetzeslage muss, gerade im Interesse der jungen Menschen, vereinfacht, zusammengelegt und transparent gemacht werden", forderte Haubner am Sonntag in einer Aussendung.

"Besonders brisant" sei die Situation beim Alkohol, wo es völlig verschiedene Bestimmungen gebe - etwa für die "Alkopops", also Mischgetränke, die neben Limonade auch Hochprozentiges enthalten. "Einfache und klare Regeln im Sinne eines zeitgemäßen Jugendschutzes, die in ganz Österreich Gültigkeit haben, sind dringend notwendig", so Haubner anlässlich des Antrittsbesuches des neuen Vorstandes der Bundesjugendvertretung. (APA)

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    Sozialministerin Ursula Haubner möchte den Jugendschutz vereinheitlichen.

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