US-Soldaten erschießen Schweizer

4. Juli 2005, 09:18
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Fahrzeug passierte Militärkonvoi, Soldaten eröffneten Feuer

ern - Ein Schweizer, der auch einen irakischen Pass besitzt, ist im Irak durch Schüsse von US-Soldaten getötet worden. Das Schweizer Außenministerium (Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten/EDA) bestätigte am Samstag entsprechende Informationen von Westschweizer Zeitungen. Der Mann, ein 49-jähriger Akademiker aus Genf, hielt sich im Irak auf, um seinen Vater und seinen Bruder zu besuchen. Er kam den Angaben nach bereits am Dienstag ums Leben.

Nach Angaben der Familie seien die beiden Brüder in einem angemeldeten Fahrzeug gefahren, sagte ein EDA-Sprecher der Schweizer Nachrichtenagentur sda. Als sie einen US-Konvoi mit drei Fahrzeugen passierten, hätten die US-Soldaten das Feuer eröffnet. Die USA hätten den Schweizer Behörden Zusammenarbeit bei der Aufklärung des Vorfalls zugesichert. Den Zeitungen zufolge hatte es sich bei dem tödlichen Schuss um einen "Querschläger" gehandelt. (APA/dpa/Ssda)

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