Kein Wunschlos für ÖHB-Damen bei WM

7. Juli 2005, 13:27
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Däninnen, Polinnen und Deutsche warten bei der Handball-WM-Endrunde in St. Petersburg - ÖHB-Präsident Hofbauer: "Hätte besser kommen können"

St. Petersburg - Die österreichischen Handball-Damen sind bei der Auslosung der Handball-Weltmeisterschaft am Samstag in St. Petersburg mit Dänemark, Brasilien, der Elfenbeinküste, Polen und Deutschland in Gruppe C gelost worden. Der Titelkampf findet vom 5. bis 18. Dezember in der russischen Metropole statt.

Deutschland aus dem letzten Topf

Es hätte besser für die Österreicherinnen laufen können, denn mit den Däninnen geht es gegen das Olympiasieger-Team und die Deutschen sind auch kein Wunschgegner. Sie sind erst am Donnerstag für Taiwan in den letzten Topf nachgerückt und aus diesem der eindeutig schwierigste Gegner. Ursprünglich hatten sie im Playoff gegen Polen verloren. Nun gibt es eine Neuauflage dieses Duells. Elfenbeinküste und Brasilien müssen besiegt werden.

ÖHB-Präsident Gerhard Hofbauer fordert das auch gegen die Deutschen und Polen: "Das ist natürlich eine nicht sehr erfreuliche Auslosung, es hätte besser kommen können. Aber dennoch müssen wir auch gegen diese beiden Mannschaften gewinnen. Nur die Däninnen sind wohl außer unserer Reichweite." Japan oder Weltmeister Frankreich wären als ÖHB-Gegner willkommener gewesen. (APA/dpa)

Gruppen-Einteilung Damen-WM St. Petersburg (5.-18. Dezember 2005):

Pool A: Japan, Russland, Niederlande, China, Kroatien, Uruguay

Pool B: Norwegen, Ungarn, Slowenien, Angola, Südkorea, Australien

Pool C: Dänemark, Polen, Österreich, Brasilien, Elfenbeinküste, Deutschland

Pool D: Frankreich, Ukraine, Rumänien, Mazedonien, Argentinien, Kamerun

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