Bauer entdeckte Keltengold

3. Juli 2005, 16:41
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Oberösterreichischer Landwirt entdeckte halbes Kilo Goldschmuck im Wald: Wert der Armreifen, Ohrgehänge, Diademe und Ringe noch nicht abzuschätzen

Linz - Ein Bauer hat in der Nähe des Hallstätter Sees in Oberösterreich ein halbes Kilo Gold gefunden. Wie die "Neue Kronen Zeitung" in der Samstagsausgabe schrieb, hatte der Landwirt den Keltenschmuck im Wald entdeckt. Der Wert der Armreifen, Ohrgehänge, Diademe und Ringe sei noch nicht abzuschätzen.

Der einheimische Bauer, der laut Zeitungsbericht anonym bleiben will, hatte den Schatz zwischen Wurzeln unter Fichten des Waldes gefunden. Der ehrliche Finder verständigte über seinen Anwalt den Grundbesitzer, die Österreichischen Bundesforste.

"Wert geht vermutlich in die Hunderttausende Euro"

"Der Wert geht vermutlich in die Hunderttausende Euro", zitierte der Bericht Bernhard Schragl von den Österreichischen Bundesforsten. Eine Expertin des Bundesdenkmalamtes in Wien habe den Schatz auf das sechste Jahrhundert vor Christus datiert.

Nach Ende der wissenschaftlichen Untersuchungen soll der dem Staat gehörende Keltenschatz der Öffentlichkeit präsentiert werden. (APA)

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