Rottenbergs Boulevard: Mausinews

3. Juli 2005, 21:29
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Ein rundes Mausiläum im Buddha Club - und nur die engsten Freunde waren geladen

Frau Lugner feierte also ihren 40er. Und weil die Devise der öffentlichen Familie stets lautet, Privates nicht öffentlich auszutragen, zelebrierte man das runde Mausiläum Donnerstagabend im Buddah Club im Kreise der engsten und besten Freunde: Herr Lugner hatte zur Überraschungsparty geladen.

Dezent und geschmackvoll verzichtete schon die Einladung auf jegliche Anspielung auf jene Privatsphäre, deren Schutz Herr Lugner längst auch seinen Anwälten überlässt. Keine 20 Fotografen, nicht einmal zehn TV-Teams und weit weniger Schreiberlinge waren als Teil des engsten Familienkreises geladen. Und dass die Liste der echten Privat-Freunde der Familie ident mit der Besetzungsliste eines ganzen Planetensystems im "Seitenblicke"-Universum ist, ist ja nicht Schuld der Lugners - auch wenn sich manche dieser wahren Freunde derzeit lieber nicht im Lugner-Licht sonnen wollen: Außer Frau Schiller und Herr Westenthaler glänzten die meisten Getreuen durch Abwesenheit.

Dezent und zurückhaltend, wie es den Lugners nun einmal wesensimmanent ist, fiel auch das Geschenk an Frau Lugner aus: ein 20-Karat-Brillantring. Und während man in anderen Kreisen hinter derartigen Aktionen nicht unbedingt subtile, aber doch hintergründige Bösartigkeit vermuten würde, weiß, wer die Lugners kennt, dass die wirklich so sind. Zumindest privat. Obwohl sie - im Privatleben - doch erst 37 ist. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD Printausgabe, 02./03.07.2005)

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