Jeden Tag Physik

3. Juli 2005, 10:00
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5. Juli: Newtons Schwerkraft

Ein Hauptwerk der Physik, die Philosophiae Naturalis Principia Mathematica wurde am 5. Juli 1687 von Isaac Newton veröffentlicht. Der Universalgelehrte wurde wenige Monate nach dem Tod Galileo Galileis, am 4. Januar 1643 in Woolsthorpe, in einem kleinen Dorf im englischen Lincolnshire geboren.

Die moderne Physik ist ohne Newton und seine Theorien und Erkenntnisse überhaupt nicht denkbar. Unter anderem formulierte er die Lehre von der Schwerkraft, die Gravitationslehre, wies die Zusammensetzung des weißen Lichtes aus den Regenbogenfarben nach, legte die Grundlagen für Akustik und Aerodynamik und erklärte darüber hinaus noch Ebbe und Flut.

Ausgehend von Galileis Gesetzen des freien Falls fragte er sich, wie es komme, dass wohl jeder reife Apfel vom Baum senkrecht nach unten falle, nicht aber der Mond auf die Erde stürze. Er erkannte, dass alle Körper proportional zu ihrer Masse sich gegenseitig anziehen. Im Fall des Mondes erkannte er, dass die Umlaufgeschwindigkeit eine Fliehkraft bewirkt, die der Anziehung der Erde so entgegenwirkt, dass er in seiner Bahn bleiben muss.

Seine Beobachtungen zur Schwerkraft sind heute unter anderem für die Raumfahrt von großer Bedeutung und erklären auch, warum Satelliten auf konstanten Umlaufbahnen bleiben. Sir Isaac Newton starb 1727 im damals ungewöhnlich hohen Alter von 84 Jahren. (red, DER STANDARD, Print, 2./3.7.2005)

Für das Weltjahr der Physik erarbeiteten heimische Schulen (hier: BHAK für Berufstätige Graz, Grazbachgasse) mit der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft, gefördert vom Wissenschaftsministerium, einen Physikkalender: Dort findet sich zu jedem Tag im Jahr ein für die Physik bedeutendes Ereignis. Das ALBUM öffnet für jede Woche ein ausgewähltes Kalenderfenster. Mehr unter: www.wyp2005.at
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