Der Tag wird kürzer

2. Juli 2005, 19:30
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Merkur und Saturn sind unsichtbar - der Sternenhimmel im Juli

Nun sinkt die Dauer der lichten Tage wieder, von 16h 0' Anfang Juli auf 15h3' bis Ende Juli. Auch die Dämmerungsdauer geht von 3h15' auf 2h23' zurück. Am 22. um 1941 MESZ steht die Sonne am Anfang des Tierkreiszwölftels Löwe.

Der Mond ist am 5. letztmals vor dem Neumond am 6. als zarte Altlichtsichel in der Morgendämmerung zu sehen und taucht als zarte Altlichtsichel in der Morgendämmerung des 7. zwischen WNW und NW wieder auf. Tags darauf steht er bei der Venus und am 13. nahe beim Jupiter. Der 14. bringt das erste Viertel und der 21. den Vollmond. Das letzte Viertel fällt auf den 28. und da steht der Mond auch beim Mars.

Merkur und Saturn sind unsichtbar. Venus finden wir nun schon leichter tief in der Abenddämmerung nahe WNW. Mars steht morgens immer höher zwischen OSO und SO. Jupiter leuchtet abends niedrig nahe WSW.

Die Karte zeigt den Sternbilderhimmel am 7. um 24 und am 21. um 23 MESZ. Im Freiluftplanetarium bei der Wotrubakirche in Wien-Mauer kann jeder unentgeltlich den Himmel beobachten; alle nötigen Erläuterungen und Hilfsmittel finden sich im Begleitband "Himmelskunde im Freiluftplanetarium Wien" und für die Planeten im Blatt "Tierkreiskalender 2005". Zusendeauftrag für beide 14,30 € auf PSK 93.053.136, Österr. Astronom. Verein, Begleitband. Näheres Tel. 01 / 889 35 41, oder beim Astronomischen Büro (Hermann Mucke, DER STANDARD, Print, 2./3.7.2005)

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