Roger Federer stürmt ins Finale

4. Juli 2005, 09:28
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Sicherer Dreisatzerfolg gegen Hewitt - Schweizer gewann 35. Rasenmatch in Folge

London - Roger Federer könnte seiner Karriere ein weiteres großes Kapitel anfügen, wenn er am Sonntag als erst achter Spieler der Tennis-Geschichte seinen dritten Wimbledon-Titel in Folge gewinnt. Im Halbfinale war der Schweizer Topfavorit am Freitag eine Klasse für sich und ließ der Nummer zwei keine Chance. Federer besiegte den Australier Lleyton Hewitt 6:3,6:4,7:6 (4) und hat nun die jüngsten acht Duelle mit dem Wimbledon-Sieger von 2002 gewonnen.

Unglaubliche Serie auf Rasen

Federer trifft im Endspiel am Sonntag auf den US-Amerikaner Andy Roddick. Der 23-Jährige Schweizer schraubte seine Siegesserie auf Rasen auf 35, in Wimbledon ist er seit seinem Erstrunden-Out gegen Mario Ancic 2002 unbesiegt. "Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich es so glatt geschafft habe. Das ist eine große Erleichterung, aber es kommen noch zwei stressige Tage", sagte Federer strahlend nach dem nur zweistündigen Match. Die Finalstatistik spricht für Federer: Er hat seine 20 jüngsten Endspiele allesamt gewonnen.

Nach den Halbfinal-Niederlagen bei den Australian und French Open in diesem Jahr gab sich der Basler in Wimbledon keine Blöße. Er legte immer dann zu, wenn es nötig war und befreite sich dank seiner athletischen Fähigkeiten auch aus kritischen Situationen. Der überwiegend von der Grundlinie agierende Hewitt wurde hingegen für seine Fehler bestraft und schaffte es trotz einer Steigerung im dritten Satz nicht, sein zweites Grand-Slam-Finale der Saison nach den Australian Open zu erreichen. Bei den vergangenen US Open hatte Alleskönner Federer dem 24-Jährigen Australier im Endspiel den Titelgewinn verwehrt. (APA/dpa/Reuters)

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    Federer ließ nichts anbrennen.

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