Bauproduktion um fünf Prozent gesunken

12. Juli 2005, 15:03
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Hochbau um zehn Prozent geschrumpft - Tiefbau gut entwickelt - Auftragspolster ist dicker geworden

Wien - Der Bauproduktionswert der österreichischen Hoch- und Tiefbau-Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen Einbruch um insgesamt 5 Prozent, wobei der Hochbau um mehr als 10 Prozent auf rund eine Milliarde Euro zurückgegangen ist. Weiterhin gut entwickelt hat sich dagegen der Tiefbau, der um beinahe 4,6 Prozent gewachsen ist, berichtete das Statistik Austria am Freitag.

Burgenland ist anders

Die öffentliche Hand ist für die rückläufige Baukonjunktur zu Beginn 2005 jedenfalls nicht verantwortlich, Hoch- und Tiefbau-Projekte von Staat, Ländern und Gemeinden wuchsen in den ersten drei Monaten deutlich um 8,5 bzw. 7,4 Prozent. Stark gestiegen ist die Bauproduktion im Burgenland, in Kärnten sowie geringfügig in Salzburg, während in allen anderen Bundesländern ein mehr oder minder starker Rückgang zu verzeichnen war.

Dickere Auftragspolster

Trostpflaster für die Bauwirtschaft: Der Auftragspolster ist dicker geworden. Ende März 2005 hatten die heimischen Bauunternehmen knapp 5,5 Mrd. Euro an Aufträgen in den Büchern, was einem Plus von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt entspricht. Das erste Quartal ist allerdings für die Bauwirtschaft saisonal bedingt nicht allzu repräsentativ. (APA)

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