Innenministerin Liese Prokop feierte Fusion in Innsbruck

2. Juli 2005, 11:33
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Der Sinn der Umstrukturierung sei nicht zu sparen, sondern die Einsatzkraft zu stärken

Innsbruck - Die mit Freitag vollzogene Fusionierung von Polizei und Gendarmerie ist in Anwesenheit von Innenministerin Liese Prokop in Innsbruck mit einem Festakt begangen worden. Der Sinn der Umstrukturierung sei nicht zu sparen, sondern die Einsatzkraft zu stärken, erklärte Prokop. "Nicht weniger, sondern eine bessere Exekutive" sei das Ziel.

Die Strukturen des vorigen Jahrhunderts würden der Gegenwart nicht mehr genügen, erklärte Prokop in ihrer Rede. Wichtige Herausforderungen seien die grenzüberschreitende Kriminalität, der internationale Terrorismus und die illegale Migration.

Für die Kriminalitätsbekämpfung kündigte Prokop den Einsatz modernster technischer Hilfsmittel an. Auch Kriminelle würden mit hochmodernen Methoden arbeiten. "Wir müssen dabei noch besser sein als sie", sagte die Innenministerin. Ziel sei nicht nur die Reduktion der Kriminalität. Österreich soll auch seinen Stand als eines der sichersten Länder der Welt halten, erklärte Prokop. (APA)

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    Innenministerin Liese Prokop freut sich über Fusion

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