Intercell erhält von Sanofi drei Millionen

12. Juli 2005, 12:03
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Pharma-Konzern übt Option auf Impfstoff-Antigene aus - Weitere 20 Millionen möglich

Wien - Das börsenotierte Wiener Impfstoffunternehmen Intercell AG hat am Freitag ad hoc bekannt gegeben, dass sein Partner, Sanofi Pasteur S.A., die Impfstoffabteilung des Sanofi-Aventis-Konzerns, seine Option auf die weltweit exklusiven kommerziellen Rechte an bestimmten bakteriellen Impfstoff-Antigenen ausgeübt hat. Durch die Ausübung der Option erhält Intercell Lizenzgebühren sowie Erfolgs- und Forschungszahlungen in Höhe von 3 Mio. Euro. Während der gesamten weiteren Vertragslaufzeit hat Intercell Anspruch auf zusätzliche meilensteinabhängige Lizenzzahlungen von insgesamt 20 Mio. Euro, sowie auf eine Beteiligung an zukünftigen Nettoumsätzen.

Diese Antigene wurden mit Intercells eigenem Antigen Identifikationsprogramm im Rahmen eines im Dezember 2003 abgeschlossenen Kollaborations- und Lizenzoptionsvertrages erfolgreich identifiziert. "Unser Partner, Sanofi Pasteur, ist ein weltweiter Marktführer und Vorreiter im Impfstoffbereich. Wir freuen uns, dass es uns mit unserem Antigen-Identifikations-Programm erneut gelungen ist, attraktive Impfstoff-Antigene für eine weitere wichtige bakterielle Indikationen mit großem medizinischem Bedarf zu identifizieren", so Intercells Vorstandsmitglied, Gerd Zettlmeissl.

"Intercells Antigen-Identifikations-Programm ist eine sehr viel versprechende neue Technologie im Bereich der Impfstoffentwicklung", kommentiert Michel DeWilde, Leiter der Abteilung für Forschung und Entwicklung von sanofi pasteur. "Intercells enorme Fortschritte bei diesem bedeutsamen Projekt sind beeindruckend." (APA)

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