PC-Ware will bis 2009 Umsatzmilliardär werden

8. Juli 2005, 10:23
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Fortsetzung der Expansionsstrategie - 15 bis 20 Prozent Wachstum jährlich

Der Leipziger IT-Dienstleister PC-Ware will in den kommenden Jahren weiter kräftig zulegen und bis 2009 einen Jahresumsatz von einer Mrd. Euro erreichen. "Wir wachsen schneller als der Markt und das seit 15 Jahren", sagte Vorstandsvorsitzender Knut Löschke heute, Donnerstag, bei der Vorstellung der Jahresergebnisse. "Mit regionaler Expansion, der Erweiterung des Leistungsportfolios, einer Steigerung der Marktanteile und weiteren Akquisitionen im In- und Ausland werden wir diese Kontinuität fortsetzen", so Löschke. In den kommenden vier Jahren rechnet PC-Ware mit einem jährlichen Wachstum von 15 bis 20 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr stellte das Unternehmen ein zweistelliges Umsatzplus auf 560 bis 570 Mio. Euro in Aussicht. Das EBITDA soll sich auf zehn bis zwölf Mio. Euro belaufen.

Dynamik

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 (31. März) hat das Unternehmen nach eigenen Angaben zum ersten Mal die 500-Mio.-Euro-Umsatzmarke durchbrochen und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 503,9 Mio. Euro. Der Nettogewinn stieg um 163 Prozent auf 4,4 Mio. Euro. "Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2004/05 zeigen, mit welcher Dynamik wir uns weiter zu einem der führenden IT-Dienstleister in Europa entwickeln", sagte Löschke. Vor allem Synergieeffekte im europäischen Konzernverbund sowie die ausländischen Tochtergesellschaften haben laut PC-Ware zum positiven Konzernergebnis beigetragen.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet PC-Ware keine wesentlichen Innovationen auf dem Softwaresektor. Vielmehr soll laut Löschke die führende Marktposition im Kerngeschäftsfeld Software-Lizenzhandel und Software-Management verteidigt und ausgebaut werden. Der Fokus liege dabei auf Frankreich und Großbritannien. Darüber hinaus seien weitere gezielte Akquisitionen im In- und Ausland geplant. Die Tochtergesellschaften in Tschechien und Österreich sollen etwa Ausgangspunkt für die Erschließung und Bearbeitung der Märkte in den osteuropäischen EU-Beitrittsländern sein. Auch in Osteuropa und Asien seien bereits erste "Vorposten" zur Marktbeobachtung etabliert. (pte)

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