VKW steigert Ergebnis

12. Juli 2005, 11:58
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Vorarlberger Kraftwerke AG konnte beim Ergebnis leicht zulegen und steigerte deutlich den Umsatz

Bregenz - Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) hat ihr Ergebnis nach Steuern im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 6,99 Mio. Euro auf 8,27 Mio. Euro leicht steigern können. Wie das Unternehmen am Freitag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab, wurde dieses Ergebnis bei einem um 5,2 Mio. Euro auf 70,2 Mio. Euro gestiegenen Umsatz erzielt. Die Dividendenzahlung von 12 Prozent zuzüglich einem Bonus von 5 Prozent für die verbliebenen Privataktionäre der VKW bleibt unverändert.

Höhere Kosten bremsen Ergebnis

Als Hauptursache für das nur geringfügig verbesserte Ergebnis führte die VKW gestiegene Strombeschaffungspreise und höhere Kosten bei Strombezugsrechten an. Das höhere Ergebnis sei vor allem eine Folge der Reduzierung der Körperschaftsaufwändungen durch die Senkung des Steuersatzes. Die deutlich gesteigerten Umsatzerlöse begründete die VKW mit höheren Stromlieferungen an Kunden im Heimmarkt sowie eine deutliche Ausweitung der Lieferungen im Stromhandel. Während die Abgabe an Kunden im eigenen Verteilnetzgebiet um rund 1,7 Prozent zugenommen habe, habe sich die gesamte Stromabgabe im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent auf 1.062 Mio. kWh erhöht.

Wie die VKW weiters mitteilte, betrugen die Investitionszugänge im ersten Quartal 2005 5,13 Mio. Euro (Erstes Quartal 2004: 6,56 Mio. Euro). Der Mitarbeiterstand hat im Jahresvergleich von 739 auf 728 abgenommen.

Keine großen Veränderungen

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die VKW auf Grund der Preisanpassungen an die gestiegenen Großhandelspreise bei Regelverhältnissen ein ähnliches Ergebnis wie 2004. Bei den Endkunden im Heimmarkt geht die VKW von einer Absatzzunahme von knapp 2 Prozent aus, während die Stromlieferungen im Rahmen der Handelsgeschäfte deutlich zunehmen sollen.

Bei der Hauptversammlung (23.6.) berichtete der Vorstand, dass auf der Grundlage des Organschaftsvertrages zwischen der Vorarlberger Illwerke AG (Illwerke) und der VKW eine Ergebnisabfuhr der VKW an die Illwerke als Organträger in Höhe von 23,88 Mio. Euro erfolgt. Die Illwerke werden den verbliebenen VKW-Privataktionären entsprechend der Dividendengarantie für jede Stückaktie eine Dividende von 12 Prozent zusätzlich einer Bonuszahlung von 5 Prozent leisten. Insgesamt entspricht dies einem Betrag von rund 1,24Euro. (APA)

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