Sie übersehen offensichtlich, daß es sich bei Siemens um keinen Staatsbetrieb handelt. Wenn ich eines nicht glaube, daß man im Siemens-Konzern Vorstandschef wird ohne was "drauf" zu haben. Ich stehe Frau Ederer politisch nicht nahe - bin allerdings beeindruckt von ihrer Karriere. Gratulation!
der so liberalen Einstellung unserer Bürgerlichen gegenüber allem, was nicht christlich/konservativ ist. Wenn einmal etwas nicht nach deren Wertvorstellungen läuft, wird der ganze Hass offensichtlich und entlädt sich in richtigen Beschimpfungsorgien.
Und die Trotzkisten und Co. mischen eifrig mit. Das erinnert frappant an die Zusammenarbeit zwischen KPD und NSDAP gegen die "Sozialfaschisten" (SPD) in der Weimarer Republik.
im prinzip ist weder gar so was tolles, noch was schlechtes dran - die ist doch nicht einmal direkt aus der politik gekommen, sondern schon einige jahre dort - also wird sie sich nicht gar so blöd angestellt haben.
und dass politische beziehungen für siemens wichtig sind ist erstens eine binsenweisheit und zweitens ist das nicht nur bei siemens so.
Auf der anderen Seite dürfte damit ziemlich klar sein, dass Ederer nun fix aus dem Rennen um die Häupl Nachfolge in Wien ist. Weil es ist durchaus anzunehmen dass es die letzte Wahl sein wird bei der Häupl antritt. Und weit und breit kein Nachfolger in Sicht, zumindest keiner der an die Erfolge Häupls anschliessen wird können. Auf der anderen Seite ist es bei der Konkurrenz in Wien ziemlich wurscht wer bei der SPÖ antritt.
Nehmen wir Riess-Passer. Aus der Politik direkt auf den Chefsessel von Wüstenrot. Das war eine politische Postenbesetzung par excellence.
Im Vergleich dazu Ederer. Aus der Politik zu Siemens (das politische Vorleben war sicherlich nicht störend) aber erst DANN nach 4 Jahren, in denen sie sich offensichtlich bewährte, auf den Chefsessel.
Man sieht also: Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Und die Schamlosigkeit der schwarz-blauen Postenschacherei ist schon einmalig.
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