Heimaufenthaltsgesetz tritt in Kraft

2. Juli 2005, 11:23
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Persönlichkeitsrechte in Pflegeeinrichtungen sollen besser geschützt werden

Wien - Am Freitag tritt das Heimaufenthaltsgesetz in Kraft. Bewohnervertreter sollen sich der Rechte und Interessen der Menschen annehmen. Sie sind in Vereinen für die Sachwalterschaft angestellt.

Das neue Gesetz hat laut dem Verein für Sachwalterschaft zwei zentrale Ziele: "Den Schutz der Persönlichkeitsrechte von Bewohnern in Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie die Unterstützung der dort arbeitenden Menschen", sagte Susanne Jaquemar, Fachbereichsleiterin der Bewohnervertretung.

Grundsätzlich sollen Freiheitsbeschränkungen mit pflegerischen, medizinischen und organisatorischen Methoden vermieden werden. Die zulässigen Beschränkungen sind im Heimaufenthaltsgesetz festgelegt. Nur bestimmte Personen dürfen sie anordnen. Die Anordnungen betreffen Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit, die sich selbst oder andere gefährden und bei denen keine geeignete alternative Vorgangsweise gefunden werden kann. (APA)

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