Weltweite Rekordnachfrage

12. Juli 2005, 09:21
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Öl und Gas waren 2004 gefragt wie nie zuvor. Extrem hoch war der Bedarf in China

Berlin - Die weltweite Energienachfrage war 2004 so stark wie nie zuvor. Der Energiekonzern BP legte am Donnerstag in Berlin seinen Jahresbericht vor, wonach im vergangenen Jahr ein schneller Nachfrageanstieg nach allen Arten von Energie die Märkte dominierte und zu steigenden Preisen führte. "Außergewöhnlich hoch war der Bedarf von China. Das Ausmaß des Nachfragewachstums war allerdings ein globales Phänomen, das den 10-Jahrestrend in jeder Region der Welt überstieg" stellte BP fest.

Der Energieverbrauch insgesamt sei weltweit um 4,3 Prozent gestiegen. Mengenmäßig sei dies das größte je gemessene Jahreswachstum an weltweitem Primärenergiekonsum und das höchste prozentuale Wachstum seit 1984. "Es ist außergewöhnlich, dass dieser Nachfrageanstieg geographisch so großflächig verteilt war", sagte Peter Davies, Chef-Volkswirt.

Schnellstes Wachstum bei Öl

Der Ölverbrauch 2004 habe mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent beziehungsweise 2,5 Million Barrel pro Tag die schnellste Wachstumsrate seit 1978 aufgewiesen. "Der steigende Bedarf aus China habe für mehr als ein Drittel dieses Wachstums mit einem Anstieg von 15,8 Prozent gesorgt. In Deutschland dagegen sei der Ölverbrauch gegenüber 2003 um 1,2 Prozent zurückgegangen.

Der weltweite Gasverbrauch sei 2004 um 3,3 Prozent gestiegen und damit über dem 10-Jahresdurchschitt von 2,6 Prozent gelegen. Trotz des stärkeren wirtschaftlichen Wachstums war der Gasverbrauch in Nordamerika gering. "Außerhalb von Nordamerika stieg der Gasverbrauch um 4,3 Prozent. Deutschland lag mit einem Wachstum von 7,5 Prozent deutlich über dem Schnitt", hieß es in der Untersuchung weiter. (APA/AP)

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