Anführer des Islamischen Jihad zu Gesprächen in Kairo

1. Juli 2005, 16:24
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Diskussion über palästinensisch-israelische Waffenruhe

Gaza - Der Anführer der radikalen palästinensischen Terrororgansiation Islamischer Jihad, Ramadan al-Shalah, hat mit Vertretern ägyptischer Sicherheitskräfte die Zukunft der Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern diskutiert. Shalah sei in Kairo unter anderem mit dem ägyptischen Geheimdienstchef Omar Suleiman zusammengetroffen, teilte ein Sprecher des Islamischen Jihad am Mittwoch in Gaza mit. Dabei habe Shalah deutlich gemacht, dass er israelische "Verletzungen" der Waffenruhe für das größte Problem halte.

Die Teilnahme des Islamischen Jihad an der Vereinbarung wurde in den vergangenen Tagen mehrfach in Frage gestellt, nachdem einige seiner Mitglieder an Angriffen gegen Israel mitwirkten und die israelischen Behörden daraufhin rund 60 Mitglieder der Organisation festnahmen. Ägyptens Geheimdienstchef Suleiman hatte maßgeblich zum Zustandekommen der Waffenruhe im Jänner beigetragen. (APA/red)

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