Nixon bezeichnete Indira Ghandi als "alte Hexe"

3. Juli 2005, 10:19
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US-Geheimunterlagen veröffentlicht: Kissinger: "Die Inder sind sowieso Arschlöcher"

Washington - Die Veröffentlichung von Geheimunterlagen aus der Ära von US-Präsident Richard Nixon hat tiefe Einblicke in das wahre Gefühlsleben von Politikern gewährt: Nach einem offensichtlich frustrierenden Treffen mit der indischen Premierministerin Indira Ghandi im Jahr 1971 bezeichnete Nixon die Staatsfrau in einem Privatgespräch als "alte Hexe".

Sein Sicherheitsberater Henry Kissinger, später Außenminister, pflichtete ihm bei und sagte: "Die Inder sind sowieso Arschlöcher. Sie fangen einen Krieg an da unten." Das geht aus Geheimunterlagen hervor, die das Weiße Haus am Dienstag in Washington zur Veröffentlichung freigab.

Die Aufzeichnungen stammen vom 5. November 1971 aus einem Treffen von Nixon und Kissinger im Weißen Haus. Kurz zuvor hatten die beiden US-Politiker sich mit Ghandi über die prekäre Lage zwischen Indien und Pakistan unterhalten. Indien war damals mit der Sowjetunion verbündet.

"Die alte Hexe hat uns das Leben wirklich schwer gemacht", sagte Nixon den Unterlagen zufolge zu Kissinger. Die Inder seien "ein aalglattes und betrügerisches Volk". Daraufhin erwiderte Kissinger: "Die Inder sind sowieso Arschlöcher. Sie fangen einen Krieg an da unten. Sie sind die aggressivsten gottverdammten Menschen in der Gegend."

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