Wissen: Wenige Bauern

12. Juli 2005, 14:50
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Bereits seit den 60er-Jahren unterliegt die österreichische Land- und Forstwirtschaft einem Strukturwandel. Lediglich zwei Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt) kommen mittlerweile aus diesen Bereichen.

Seit 1960 ist die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft um 80 Prozent gesunken. Derzeit sind rund 25.000 Personen beschäftigt, das sind knapp 0,8 Prozent der unselbstständig Beschäftigten.

Österreich liegt mit fünf von 100 Beschäftigten in der Landwirtschaft im Schnitt der EU-15. Im Vergleich: in Polen sind 19 von 100 Erwerbstätigen Bauern, in Tschechen vier von 100 und in Rumänien 39 von 100.

Es gibt rund 200.000 landwirtschaftliche Betriebe, deren durchschnittliche Größe 17 Hektar beträgt. Damit liegt die Betriebsgröße EU-weit am unteren Rand (Großbritannien: 67,7 ha, Dänemark 45,7 ha). Außerdem werden zwei Drittel der Höfe in Österreich im Nebenerwerb geführt. (ruz, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.06.2005)

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