Mehr Umsatz und Beschäftigte bei Leitl

12. Juli 2005, 15:08
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Baustofferzeuger Leitl wuchs in 110 Jahren auf 50 Millionen Euro Umsatz und bringt es nun auf zehn Standorte in sechs Ländern

Linz - Der oberösterreichische Baustofferzeuger "Leitl-Werke", der seit 110 Jahren besteht, hat den Umsatz im Vorjahr um 35 Prozent auf 50 Millionen Euro gesteigert. Gewachsen ist das Unternehmen u.a. durch die Erweiterung um einen Standort in Deutschland und einen weiteren zur Erzeugung von Ziegelfertigteilen in Penning. Die Mitarbeiterzahl stieg 2004 von 220 auf 300 Beschäftigte.

Derzeit produziert das im Familienbesitz stehende Unternehmen an insgesamt zehn Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Schweiz, Italien und Slowenien. Die Firma feiert ihr Jubiläum mit einem Festakt kommenden Freitag am Hauptsitz in Eferding.

Vom Ziegel zur Vinothek

Der Ursprung der Leitl-Werke ist ein von den beiden Bauernsöhnen Leopold und Johann Obermayr 1895 in Polsenz bei Eferding gegründetes Ziegelwerk. Es wurde später vom Schwiegersohn Carl Leitl übernommen. Dessen Sohn Karl Leitl spezialisierte sich auf die Erzeugung vorgespannter Ziegelfertigteile unter anderem für Raumdecken. Sein Sohn Christoph Leitl führte die Firma ab 1977. 1991 gab er wegen der Zunahme seiner politischen Funktionen - er ist derzeit unter anderem Präsident der Wirtschaftskammer Österreich - die Leitung an seinen Bruder Martin ab. 2002 wurde die Geschäftsführung um Andreas P. Gibus erweitert.

In den 70er Jahren erweiterte das Unternehmen seine Produktpalette unter anderem um Betonfertigteile, Fertig-Garagen und Tanksysteme und baute den Export aus. Zur Angebotspalette gehören inzwischen auch Vinotheken zur Lagerung von Weinen sowie Rollladenkasten und seit der Übernahme der Firma Nau in Moosburg in Deutschland im Jahr 2003 auch Solaranlagen. (APA)

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