Festplatten und hohe Auflösung fürs Fernsehen

4. Juli 2005, 09:16
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Seit Freitag bietet Premiere eine Kombination aus Decoder und Festplattenrecorder an

Revolutionen gehen Premiere-Chef Georg Kofler, der schon ProSieben aufbaute, leicht von den Lippen. Die jüngste: Seit Freitag bietet Premiere eine Kombination aus Decoder und Festplattenrecorder an.

Donnerstag für Donnerstag spielt Premiere seinen Abonnenten bis zu sieben neue Filme nächtens auf die Festplatte. Wer sie - wann auch immer - abruft, zahlt pro Film und 24 Stunden Nutzung zwei bis vier Euro. Dazu kommen von anderen Festplattenrecordern gewohnte Funktionen.

Hochauflösendes Fernsehen ist eine weitere Revolution, die Kofler propagiert. Drei Kanäle will er ab November anbieten. Auch "Top-Spiele" der österreichischen Bundesliga will er in HDTV aufnehmen lassen, sagt er.

Ab nächster Woche dürfte internationaler Fußball live in Premiere auch heimische Zuschauer extra kosten. Hoffentlich ohne Revolution. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 29.6.2005)

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