Grüne fordern Reform der Parteienfinanzierung

2. Juli 2005, 14:26
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Glawischnig: Parteispenden über 7.000 Euro sollten offen gelegt werden

Wien - Angesichts der Debatte über die Spesen von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider sieht sich die Grüne Eva Glawischnig in ihrer Forderung nach einer Reform der Parteienfinanzierung bestärkt. Parteispenden über 7.000 Euro sollten offen gelegt werden, so Glawischnig am Dienstag Abend im ORF-"Report". Gleichzeitig müsse bei der Verrechnung von Spesen mehr Transparenz her.

Die Grünen hätten diese Forderungen bereits im Österreich-Konvent eingebracht, von den anderen Parteien aber keine Unterstützung bekommen, so Glawischnig. Sie kritisierte, dass es in jedem Bundesland andere Regelungen für die Parteienförderung gebe. Am schlimmsten sei es aber in Kärnten. Dort habe sie während des letzten Landtagswahlkampfes eine "Geldprasserei" erlebt. Unter dem Titel Öffentlichkeitsarbeit könne man derzeit "alles machen", kritisierte Glawischnig. (APA)

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