Mit Gewinn wird nicht gerechnet

29. Juli 2005, 13:12
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Verluste in Kauf genommen: Politische Botschaft steht im Vordergrund

London - Die Veranstalter der Live-8-Konzerte rund um den Globus rechnen nicht mit Gewinn, sondern möglicherweise mit finanziellen Verlusten. Im Gegensatz zum Live-Aid-Konzert in den 80er Jahren, bei dem mehrere hundert Millionen Dollar an Spenden als Hilfe für Afrika zusammengekommen waren, steht jetzt die politische Botschaft im Vordergrund. Organisator Bob Geldof möchte mit den Konzerten am Samstag (2. Juli) vor allem persönlichen Einsatz aktivieren und nicht nur Geld sammeln. "Wir wollen nicht euer Geld, wir wollen euch", lautete sein Aufruf.

Wie eine Sprecherin von Live 8 mitteilte, wird erwartet, dass die Einnahmen von der Ticketverlosung, von Merchandising und TV-Rechten gerade die Kosten für die Konzerte decken. Obwohl die Künstler umsonst auftreten, entstehen Kosten für Ton- und Lichtanlagen, Bühnenaufbau, Platzanmietung und Reinigung. Möglicherweise ist sogar mit Verlusten zu rechnen, die allerdings von den Organisatoren selbst gedeckt werden.(APA/dpa)

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