Was kostet es, ein Handy zu entsperren?

Österreichs Mobilfunkbetreiber verlangen deutlich unterschiedliche Gebühren - der WebStandard-Überblick erspart den Blick ins Kleingedruckte

Die meisten der in Österreich verkauften Mobiltelefone, nämlich ganze 80 Prozent, verfügen über einen so genannten SIM-Lock. Diese Handys sind gesperrt, sie funktionieren also nur mit der SIM-Karte eines bestimmten Mobilfunkbetreibers.

Entsperren

Gegen Bezahlung entsperren natürlich auch die jeweiligen Mobilfunkbetreiber jedes Handy, dafür müssen die Kunden aber mitunter tief in die Tasche greifen. Natürlich gibt es auch den kleinen Handy-Shop ums Eck und technisch etwas versierterer Handybesitzer können viele Handys auch selbst entsperren.

Mobilfunker streiten

Der Mobilfunkdiscounter Yesss! hat etwa auf seiner Homepage Internet-Adressen angeführt, die es Konsumenten ermöglichen, billig ihr Mobiltelefon entsperren zu lassen. T-Mobile sah darin eine "Aufforderung zum Rechtsbruch", das Wiener Handelsgericht hat aber wie berichtet in erster Instanz eine von T-Mobile beantragte Einstweilige Verfügung abgewiesen.

Die rechtlichen Konsequenzen für die Handy-Besitzer scheinen derzeit unklar. Die Meinungen gehen hier auseinander, auch gegenüber dem WebStandard wurden unterschiedliche Pro und Contra Argumente vertreten.

Was aber kostet es, ein Handy beim Betreiber entsperren zu lassen? Der WebStandard hat bei den österreichischen Mobilfunkbetreibern nachgefragt:

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Links

A1

One

tele.ring

"3"

tele2uta

Yesss!

Nachlese

Darf ich mein Handy entsperren? - Österreichs Mobilfunkbetreiber streiten, was aber sind die Konsequenzen für die Besitzer eines Handys? Auf welche Klauseln im Vertrag ist zu achten? - der WebStandard hat nachgefragt

Darf man jetzt sein Handy entsperren lassen oder nicht? - Josef Mayer, Geschäftsführer des jungen Billig-Mobilfunkers Yesss!, bezieht nach Vorwürfen gegen sein Unternehmen nun Stellung zum heißen Eisen "Handy-Entsperren"

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