Österreicher sehen in Handymasten-Steuer reine Geldbeschaffungsaktion

4. Juli 2005, 11:29
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93 Prozent für Rücknahme - 81 Prozent fürchten Ausweitung auf ganz Österreich

Die Mehrheit der Österreicher - konkret 79 Prozent - sieht in der in Niederösterreich kürzlich beschlossenen Handymasten-Steuer eine reine Geldbeschaffungsaktion. Dies geht aus einer vom 24. bis 26. Juni durchgeführten repräsentativen Umfrage des Instituts Oekonsult unter 887 Österreichern hervor. Nur 21 Prozent halten die Abgabe für eine Lenkungsmaßnahme gegen den "Antennen-Wildwuchs".

Erwartungen

57 Prozent der befragten Österreicher erwarten, dass rechtliche Maßnahmen die Steuer zu Fall bringen werden, geht aus der Umfrage weiter hervor. 81 Prozent befürchten, dass das niederösterreichische Steuerbeispiel in ganz Österreich Schule machen könnte. 93 der Befragten sind für die Rücknahme der neuen Abgabe auf Handymasten. (APA)

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