Hightech-Kraftprotze brauchen passende Software

6. Juli 2005, 10:19
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Neue Dual-CPU-Systeme brauchen mindestens ein GByte Arbeitsspeicher, die Koppelung mehrerer Festplatten kann sich lohnen - Mainboards im Test

Die gegenwärtig stärksten verfügbaren Prozessoren arbeiten mit zwei Prozessor-Kernen, vereinen also zwei der bisherigen Spitzen-CPUs in einem Gehäuse. Die Dual-Core-Prozessoren können ihre Leistung jedoch nur dann optimal entfalten, wenn auch die Anwendungen dazu passen.

Dazu gehören etwa speziell für Dual-CPU-Systeme entwickelte Programme aus dem 3D- oder CAD-Bereich oder Multimedia-Software wie Mainconcept oder DivX, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell.

Hochform

Zur Hochform laufen Dual-Core-Systeme bei intensivem Multitasking auf: Mit einem Dual-Core-System kann man im Hintergrund ein digitales Video umwandeln und trotzdem noch parallel eine aufwändige Grafik bearbeiten oder ein 3D-Game spielen.

Arbeitsspeicher und Festplatte

Dazu müssen jedoch müssen auch Arbeitsspeicher und Festplatte mithalten können: Ein GByte Arbeitsspeicher ist das Minimum. Laufen mehrere festplattenintensive Programme parallel, dann kann sich die Koppelung mehrerer Festplatten zu einem Raid-Verbund lohnen, damit die Plattenzugriffe das System nicht ausbremsen.

Test

Im Labortest der besten Mainboards für die Dual-Core-Prozessoren von AMD hatte das Gigabyte GA-K8NXP-SLI die Nase vorn. Die komplette Ausstattung mit PCI-WLAN-Karte und einer zusätzlichen Spannungsregler-Platine beeindruckte. Zusätzlich erhielt der Testsieger auch noch die Budget-Empfehlung der Redaktion. Mit einem Preis von 150 Euro bietet das Gigabyte-Board ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so das Urteil.

Intel-Systeme

Bei den Boards für Intel-Systeme konnte sich das Asus P5WD2 Premium durchsetzen: Mit der Intel-955X-Platine von Asus kann man sogar DVB-T-Fernsehen empfangen und über WLAN kommunizieren. Neben der sehr guten Ausstattung gefielen die gute Leistung und das lüfterlose Design des P5WD2 Premium. Das Asus P5ND2-SLI Deluxe erhielt die Budget-Empfehlung: Bei einem Preis von 210 Euro stimmen die Leistung und die Ausstattung der Nvidia-Nforce-4-Platine. So unterstützt das Board den Parallel-Betrieb (SLI-Modus) von zwei PCI-Express-Grafikkarten.(red)

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    Neue "Hightech-Kraftprotze" brauchen passende Software.

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