Klima-Rückblick Mai 2005

2. Juli 2005, 19:36
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Gegen Monatsende wurde es dann heiß

Mit einigen Hitzerekorden und lokal heftigen Unwettern endete der Mai. Zuvor war er ziemlich normal verlaufen, sogar die Eismänner hatten sich pünktlicher als in den Vorjahren eingestellt. Die Monatstiefstwerte fielen meist auf den 12. Mai, den Pankratiustag. Den Kälterekord hält St. Michael im Lungau mit -4,8 Grad. Kurz vor Monatsende kam der Hochsommer.

Im Osten und im Süden Österreichs wurden an vielen Orten neue Mai-Rekordtemperaturen gemessen. Sogar der höchste im Mai je gemessene Wert (34,1 Grad 1958 in Baden und 1969 in Landeck) wurde von der Station Wien-Donaufeld am 30. mit 34,2 Grad hacuhdünn übertroffen. Mit Ausnahme des Ostens und Südostens waren durchschnittliche Niederschlagsmengen zu verzeichnen. Ein heftiges Unwetter am 30. in Salzburg lieferte eine Tagessumme von 77 L/m². Die Sonne übertraf in allen Landeshauptstädten die langjährigen Mittelwerte. Mit 132 Prozent Sonnenstunden liegt Graz hier an erster Stelle. (DER STANDARD-Printausgabe, 28.06.2005)

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