Asfinag-Vorstand: Bei A3-Weiterbau "wird es noch Gespräche geben"

3. Juli 2005, 21:05
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Widerstand in Wulkaprodersdorf: Bei Volksbefragung 90 Prozent gegen Autobahn auf Gemeindegebiet - Asfinag sieht keinen Zeitdruck

Wien/Wulkaprodersdorf - Beim geplanten Weiterbau der A3 Richtung Ungarn gibt es laut Asfinag verschiedene Varianten, wie das Autobahnnetz geschlossen werden könne. Vor drei Wochen seien Gespräche mit dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl (S) geführt worden, es werde auch weitere Gespräche geben, sagte Asfinag-Vorstand Franz Lückler am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Am Sonntag hatten sich die Bürger der nordburgenländischen Gemeinde Wulkaprodersdorf bei einer Volksbefragung mit 90 Prozent gegen den Weiterbau der A3 auf ihrem Gemeindegebiet ausgesprochen.

Beim A3-Weiterbau gebe es derzeit "keinen zeitlichen Realisierungsdruck", betonte Lückler, da der Bau mit der Umfahrung von Sopron in Ungarn zusammenhänge. Vor der Volksbefragung am Sonntag hatte sich auch der Gemeinderat von Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) bereits mehrmals gegen den Weiterbau der A3 ausgesprochen. (APA)

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