TeleTrader im ersten Quartal mit mehr Verlust und weniger Umsatz

4. Juli 2005, 11:23
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Wiener Börsensoftware-Anbieter mit Umsatz von 692.000 Euro aber um acht Prozent über Plan

Wien - Der Wiener Börsensoftware-Anbieter TeleTrader musste im ersten Quartal 2005 einen Umsatzrückgang auf 692.000 (878.000) Euro hinnehmen, geht aus dem jüngsten Quartalsbericht hervor. Beim Betriebserfolg vergrößerte sich das Minus auf 262.000 Euro, nach minus 221.000 Euro in den ersten drei Monaten 2004.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verschlechterte sich auf minus 253.000 Euro, nach minus 217.000. Das Konzernergebnis war mit 254.000 (219.000) Euro negativ.

Umsätze über Erwartungen

Die Umsatzerlöse von 692.000 Euro seien um rund 8 Prozent über den für das erste Quartal geplanten Umsätzen gelegen, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung von TeleTrader. Übertroffen werden konnten die Erwartungen vor allem in den Geschäftsbereichen TeleTrader Professional Workstation und im Bereich der Backoffice Applikationen. Für den Bereich der Webapplikationen sei mit einem positiven Umsatztrend ab dem zweiten Quartal zu rechnen, da im April wesentliche Neuprojekte in Betrieb genommen worden seien und weitere Projekte bereits kurz vor der Inbetriebnahme stünden. Auch das EGT liege "deutlich besser" als die geplanten Werte.

Im ersten Quartal 2005 sei in TeleTrader Professional eine Handelsintegration für E*TRADE fertiggestellt worden. Im Geschäftsbereich der Webapplikationen sei das komplett neu gestaltete Finanzportal der BAWAG/P.S.K.-Bankengruppe Ende März plangemäß online gebracht worden. Auch die Arbeiten am neu gestalteten Fondstool der Raiffeisen-Bankengruppe seien erfolgreich zum Abschluss gebracht worden. In der Realisierungsphase seien derzeit weitere Projekte in der Schweiz und in Norditalien.

Die Zahl der Mitarbeiter wird im Quartalsbericht mit 68 Personen angegeben, nach 98 per Ende März 2004. (APA)

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