Küniglberg soll Gebühr nicht allein bestimmen

19. Juli 2005, 16:22
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RTR-Chef Grinschgl fordert eine "ernsthafte Diskussion" - "Keine Abstimmung auf Zuruf" - Lindner gegen Änderungen

Für 2007 stellte ORF-Generaldirektorin Monika Lindner im STANDARD-Interview die nächste Gebührenerhöhung in Aussicht. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der Rundfunk- und Telekomregulierung RTR, fordert zuvor eine "ernsthafte Diskussion".

Die Ansatzpunkte: Gibt es bessere Modelle, als den ORF wie derzeit im Alleingang Gebühren festsetzen zu lassen? Und: In welche Projekte investierte der ORF jene jährlich rund 30 Millionen Euro, die ihm die jüngste Erhöhung um 8,2 Prozent anno 2004 gebracht hat? Grinschgl wünscht sich künftig "keine Abstimmung auf Zuruf" der ORF-Führung im Stiftungsrat mehr.

Auch wenn er höhere Gebühren mit Blick auf die Entwicklung privater Konkurrenz mehr Werbemöglichkeiten vorzieht. Lindner wies Grinschgls Überlegungen zurück und sprach von "Staatsferne", die "sich bewährt hat". (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 28.6.2005)

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