Personal-Tools: Die Notebook-Checkliste

4. Juli 2005, 14:53
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Größe, Leistung, Festplatte, Verbindung - im Zweifelsfall empfiehlt sich ein "mehr" an Ausstattung, wenn es die Geldbörse erlaubt

Notebooks sind dabei, für die meisten Verwendungen Desktops abzulösen. Das gilt im beruflichen Bereich ebenso wie im privaten - sie brauchen weniger Platz und machen beweglich, egal ob zwischen Büro und Heim, Reisen, Zimmern in der Wohnung oder Haupt- und Zweitwohnsitz. Das Angebot ist schier unüberschaubar; die nachfolgende Checkliste soll bei der Orientierung im Dschungel helfen. Da Notebooks kaum nachrüstbar sind, empfiehlt sich im Zweifelsfall "mehr" an Ausstattung, wenn es die Geldbörse erlaubt.

Größe:

An dieser Stelle entscheidet man sich meist, ob das Notebook das einzige Gerät ist, das man benützt, oder ob es ein Zweitgerät ist. Meine Empfehlung geht zu einem einzigen Gerät, da man sonst ständig Daten jonglieren muss. Alles, was kleiner ist als Laptops mit mindestens 12 Zoll Bildschirmgröße ist - sowohl wegen des Schirms als auch der dadurch kleineren Tastatur - als Hauptgerät wenig tauglich; ab 12 Zoll kann man gut ausschließlich mit dem Notebook leben. Wer nicht ständig auf Achse ist, wird einen größeren Bildschirm (15 Zoll im 16:9- oder 16:10-Breitformat ist heute Standard) bevorzugen; alles darüber hinaus passt nicht in den Rucksack und ist eigentlich ein Standgerät.

Leistung:

Guter Schnitt für Notebooks sind Intel- oder AMD-Prozessoren mit 1,6 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz (bei Apple PowerPC G4). Pentium-M-Prozessoren sind Strom sparend und kommen mit einer Batterieladung länger aus; aber dieser Faktor ist meist nur für richtige "Road Warriors" wichtig, da Steckdosen überall sind. Wenn man nicht Video auf dem Notebook schneiden oder Spiele spielen will, investiert man sein Geld besser in mehr Speicher (RAM) als einen stärkeren Prozessor - mindestens 512 MB RAM.

Festplatte und Laufwerk:

Kaufen Sie so viel Plattenspeicher, wie Sie sich nur leisten können; Bilder und Musik fressen ihn auf - 60 Gigabyte ist ein Minimum, und wer heute noch nicht fotografiert, tut es spätestens morgen. Externe DVD-CD-Laufwerke sind unpraktisch: Im Ende führt man sie doch immer mit - also besser gleich ein eingebautes Laufwerk. Und auf jeden Fall DVD mit CD-Brenner (DVD/CD-RW); auch ein DVD-Brenner schadet nicht, aber wer bisher noch nie eine DVD brannte, wird es wahrscheinlich auch so bald nicht tun - und kann später einen externen Brenner kaufen.

Verbindungen:

Für mobilen Internetzugang daheim oder an drahtlosen Hotspots braucht ein Notebook Wi-Fi ("Wireless Fidelity", der Markenname für die auch als W-LAN oder Wireless LAN bekannte Funktechnik). Meist bereits integriert, entweder durch einen Intel-Centrino-Chip oder eigene Wi-Fi-Karte im Gerät - am besten mit dem neueren und schnelleren "802.11g"-Standard (der ältere hat "b" im Kürzel). Billigere (oder ältere) Geräte kann man mit Wi-Fi-Karten nachrüsten, wenn sie einen Einschub für eine PC-Karte haben, am besten gleich eine Kombination von Wi-Fi und GPRS/UMTS-Datenkarte fürs Handynetz. Empfehlenswert ist auch Bluetooth, eine Funktechnik die das Kabel zwischen Handy (oder Drucker) und Notebook ersetzt.

Anschlüsse:

Mindestens zwei USB-2.0-Anschlüsse, praktisch ist ein Slot für PC-Karten für Speicherkarten von der Kamera oder eine Handy-Datenkarte.(Der Standard Printausgabe, 25./26. Juni 2005, Helmut Spudich)

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