EU beschließt Handelserleichterungen für ärmere Länder

12. Juli 2005, 13:30
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Auch von Tsunami betroffene asiatische Staaten mit eingeschlossen

Brüssel - Die Europäische Union öffnet ihre Märkte stärker für eine Reihe ärmerer Länder. Die EU-Staaten stimmten nach monatelangem Ringen am Donnerstag den Handelserleichterungen zu.

"Damit werden Vorzugskonditionen auf die Länder konzentriert, die die größte Not leiden", erklärte Handelskommissar Peter Mandelson in Brüssel. Eingeschlossen sind auch jene asiatischen Länder, die von der Tsunami-Katastrophe im Dezember besonders betroffen waren.

Die Regeln treten Anfang kommenden Jahres in Kraft, doch für einige ausgewählte Länder gelten die Erleichterungen schon zum 1. Juli. Die Einigung hatte sich verzögert, weil besonders Italien und Frankreich Probleme durch einen Anstieg billiger Textilimporte befürchtet hatten. (APA/Reuters)

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