"Im Zweifel für Menschenwürde"

4. Juli 2005, 09:18
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Grenzen der Berichterstattung

Tsunami-Fotos, Geiselvideos aus dem Irak, zerfetzte Minenopfer in den Bäumen, der "Fall Christian": Grenzen der Berichterstattung besprachen STANDARD-Chefredakteur Gerfried Sperl und "ZiB"-Moderator Gerald Groß in der Wiener Akademie für Evangelisation. Sperls "klare Position: im Zweifel für die Menschenwürde".

Sind nur schlechte Nachrichten berichtenswert? "Auch Journalisten freuen sich über gute Nachrichten", widersprach Groß, "auch wenn sie aus der Innenpolitik kommen. Aber sie kommen selten." Groß lobte den Schüler-STANDARD, der ORF habe in Sachen Jugend "etwas ausgelassen". (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 24.6.2005)

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