Infineon prüft Börsengang der Speicherchip-Sparte

5. Juli 2005, 13:49
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Emission laut "Handelsblatt" bereits im Herbst möglich

Der Münchner Chiphersteller Infineon, der in Österreich in Villach ein Werk betreibt, prüft einem Zeitungsbericht zufolge einen Börsengang seiner Speicherchip-Sparte. Eine Emission des Geschäftsfeldes sei bereits im Herbst möglich, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Branchenkreise. Infineon habe den Informationen zufolge schon mit der Abspaltung begonnen.

"Nichts Neues"

Ein Infineon-Sprecher habe sich allerdings nicht zu einem möglichen Börsengang äußern wollen. Es gebe zur Speichersparte "nichts Neues zu sagen". Er habe der Zeitung gegenüber jedoch ergänzt, dass "Überlegungen zur Optimierung der Unternehmensstruktur ein normaler Bestandteil der Unternehmensplanung" seien.

Am Anfang

Eine formale Entscheidung über eine Emission gibt es dem Bericht zufolge jedoch noch nicht, der Aufsichtsrat sei noch nicht informiert. Die Planungen stünden noch am Anfang. Chef des neuen Unternehmens solle der bei Infineon für die Sparte zuständige Vorstand Andreas von Zitzewitz werden, hieß es weiter.

Infineon rechnet für das laufende Geschäftsquartal mit Verlusten in seiner Speicherchip-Sparte. Es werde auch in diesem Quartal nicht gelingen, die Vollkosten bei den Speicherchips stärker als den Preisverfall zu senken, hatte das Unternehmen prognostiziert.(APA/Reuters)

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