Mono Entwickler könnten Probleme mit Microsoft bekommen

4. Juli 2005, 15:10
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Für freie Versionen von Avalon und Indigo werden Lizenzen benötigt, so Microsoft

Die Entwickler der freien .Net-Implementation Mono könnten unter Umständen Probleme mit Microsoft bekommen. Allerdings geht es dabei nicht um die Nachbildung des .Net-Frameworks selbst, sondern um geplante Technologien der nächsten Windows-Version "Longhorn".

Avalon

Sollte man sich dazu entschließen in Zukunft auch Open Source Versionen von Avalon und Indigo zu produzieren, werden dafür Lizenzen benötigt, so Microsoft gegenüber "The Register". Das Präsentationssystem Avalon und das Kommunikationssystem Indigo stellen zwei Kernkomponenten der nächsten Windows-Version "Longhorn" dar.

Anlaß für das Statement von Seiten Microsofts ist wohl, dass die Arbeit an dem freien MonoIndigo bereits begonnen hat. Bei Novell - die Firma ist die Haupantriebskraft hinter dem Open Source-Projekt - heißt es hingegen, dass man kein Interesse an einer Indigo-Umsetzung habe. Diese Entscheidung sei allerdings nicht aufgrund lizenzrechtlichen sondern aus technologischen Überlegungen gefallen, Indigo sei schlicht keine Interessante Technologie. (red)

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