Heinisch-Hosek für Reform der Zuverdienstgrenze

18. Juli 2005, 13:45
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SPÖ-Frauensprecherin: "Für Frauen und Männer attraktiv" - Kritik an Rauch-Kallat

Wien - "Die Blockadepolitik der Frauenministerin bei der Reform der Zuverdienstgrenze ist mir unverständlich. Gerade ein Anheben, beziehungsweise Streichen der Grenze wäre sowohl für Frauen als auch für Männer attraktiv - und es ist finanzierbar!", meinte SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Mittwoch in einer Aussendung.

Sie bezieht sich auf die am Dienstag in der "Presse" veröffentlichten Aussagen Rauch-Kallats bei einer Enquete über Frauenbeschäftigung und Frauenpensionen in Graz. "Rauch-Kallats Befürchtungen, dass '100.000 Väter' nach einer Reform der Zuverdienstgrenze Kindergeld beziehen werden, ohne die Arbeitszeit einzuschränken und etwas für die Kinder zu tun, scheinen mir doch sehr überzogen und nicht stichhaltig".

"Ich würde mir von Rauch-Kallat erwarten, dass sie weniger die vermeintliche Gefahr sieht, dass unzählige Väter das Kindergeld ungerechtfertigt beziehen könnten", meinte Heinisch-Hosek, "sondern sich als Frauenministerin mit den Chancen für die Frauen auseinandersetzt, die eine Reform bringen würde". (red)

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