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Nutzen Sie Ihren Breitband-Internetzugang auch fürs Telefonieren

1. Juli 2005, 09:02

Ein Breitband-Internetanschluss ermöglicht auch das Telefonieren. Der Vorteil: Die Infrastruktur im Büro wird einfacher und obendrauf sinken die Kosten!

Die Verhältnisse kehren sich um: War noch vor wenigen Jahren ein Telefonanschluss die Voraussetzung, um ins Internet zu kommen, macht jetzt ein Breitband-Internetanschluss das Telefonieren möglich. Der Vorteil: Die Infrastruktur in Büro und Werkstatt wird einfacher. Und für die meisten Telefongespräche sinken die Kosten. Nicht zuletzt sind Sie überall, wo Sie sich ins Internet einklinken, per IT-Telefonie erreichbar, und zwar immer unter derselben Kennung.

Anbieterzahl von Internettelefonie wächst

Die Zahl der Anbieter dieser so genannten Internettelefonie wächst zurzeit rasant. So haben nach Angaben des britischen Breitband-Ausrüsters Sandvine allein in der ersten Aprilwoche weltweit 1100 Unternehmen ihren Service erweitert. Sie stellen Technik und Dienste für den auch Voice over IP (VoIP), Sprachübertragung per Internetprotokoll genannten Service zur Verfügung. Das Telefonieren per Internettechnik ist mittlerweile von der Hightech-Anwendung für Großunternehmen und Technikfreaks zur massentauglichen Anwendung gereift. Wer für seinen Internetzugang einen Vertrag über eine unbegrenzte Nutzung, eine so genannte Flatrate abgeschlossen hat, kann so ohne Zusatzkosten telefonieren.

Im Wesentlichen gilt es, drei Anwendungen zu unterscheiden:

  • Internettelefonie per Software, Kommunikation über jeden beliebigen Internetzugang Spezialisierte Anbieter wie Skype und Sipgate verbinden die Nutzer ihrer Software per Internet direkt miteinander. Damit eine Verbindung zustande kommen kann, müssen die Internettelefonierer dieselbe Software installiert haben. Für Gespräche von einem Internetnutzer zum anderen entstehen neben den Kosten für die Internetnutzung keine zusätzlichen Kosten. Internettelefonie dieser Art funktioniert für den Anwender ähnlich wie ein Chat, mit dem Unterschied, dass er nicht schreibt, sondern spricht. Einmal eingeloggt, können alle sich Teilnehmer, die die entsprechende Software installiert haben, mit wenigen Klicks gegenseitig erreichen. Ein Headset, das Sie an Ihrem Computer anschließen können, erleichtert und verbessert die Verständigung mit Ihrem Gesprächspartner. Übrigens: Auch in Ihrem Windows-Betriebssystem finden Sie eine Software, über die Sie sich per Internet mit einem Gesprächspartner unterhalten können. Netmeeting heißt es.
  • Internettelefonie von einem Computer an einen normalen Telefonanschluss Mittlerweile bieten die meisten Internettelefonie-Dienstleister auch die Möglichkeit, normale Telefonanschlüsse per Voice over IP anzurufen. Der Anwender nutzt dafür wie beim Telefoniere von einem Internet-Surfer zum anderen die Software des Dienstleisters auf und wählt dort die Telefonnummer des Gesprächspartners, mit dem er telefonieren will. Der IT-Telefonieanbieter stellt dann über seine Server eine Verbindung zu dem gewünschten Telefonanschluss her. Derartige IP-Telefonate führen in der Regel neben den Kosten fürs Internet zu zusätzlichen Kosten, und zwar für die Verbindung vom Diensteanbieter zum Telefonanschluss. Typisch sind hier Gesprächskosten von einem Cent pro Minute für eine Verbindung ins nationale Festnetz. Internationale und Mobilverbindung kosten je nach Tarifangebot des Dienstleisters mehr.
  • Internettelefonie über ein gewöhnliches Telefon Damit Sie ein normales Telefon für die Internettelefonie benutzen können, benötigen Sie ein Zusatzgerät, das die Signale Ihres Telefons in für das Internet verwendbare Daten umwandelt. Mit derartiger Hardware können Sie über das Internet telefonieren, ohne dafür Ihren Computer einschalten zu müssen. Derartige Lösungen werden überwiegend von Internetzugangsanbietern bereitgestellt. Sie brauchen nur Ihre Hardware entsprechend anzuschließen und einzurichten, schon können Sie per Internet andere IP-Telefonierer und auch jeden beliebigen normalen Telefonanschluss anrufen. Vorhandene Hardware wie eine ISDN-Telefonanlage können Sie so auch für Voice over IP nutzen.
  • Internettelefonie-Service eines festen Internetzugangsanbieters Die größeren Anbieter von Internetzugängen haben mittlerweile in ihr Angebot IT-Telefoniedienste aufgenommen. Wenn Sie einen entsprechenden Vertrag abschließen, benötigen Sie keine Software von Drittanbietern wie Skype oder Sipgate. Sie erhalten eine normale Telefonnummer, über die Sie per Internettelefonie weltweit erreichbar sind. Unter dieser Telefonnummer sind Sie nicht nur für IT-Telefonierer, sondern auch für jeden Mobil- und Festnetztelefonierer erreichbar.

Was Sie für den Einstieg benötigen

Für den einfachen Einstieg in die Internettelefonie benötigen Sie nur einen Breitband-Internetzugang und einen Computer mit Mikrofon und Lautsprechern, besser mit Headset. Mit dieser Ausrüstung können Sie ohne großen Aufwand ausprobieren, wie die Technik ganz praktisch funktioniert. Probleme können noch auftreten, wenn Ihr Internetzugang während eines IP-Telefonats stark genutzt wird, etwa für das Herunterladen großer Datenmengen, oder wenn Ihr Computer durch Programme wie Bild- und Videobearbeitung schwer arbeiten muss. Dann kann es zu Unterbrechungen bei der Sprachübertragung kommen.

Bevor Sie sich für den grundsätzlichen Einstieg in die IP-Telefonie entscheiden, sollten Sie ausprobieren, wie gut Sie mit der Technik zu Recht kommen. Zurzeit feilen alle IP-Anbieter noch an ihrem Service, an der Benutzerführung, an der Software, über die die Gespräche abgewickelt werden. Die Sprachqualität ist jedoch bereits so gut, dass klar verständliche Telefonate per Internetprotokoll zur Selbstverständlichkeit geworden sind.

Übrigens: Der MSN-Messenger ermöglicht neben der Chatfunktion auch das direkte Gespräch mit anderen MSN-Teilnehmer. Hier können Sie das Programm kostenlos aus dem Internet herunterladen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf dem KMU Portal von Microsoft



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