Rauch-Kallat: Keine Gefahr für Bevölkerung

2. Juli 2005, 19:38
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Tier sei zur Weiterverwertung nach Deutschland verkauft worden - Tiere stammen aus eigener Zucht

Wien - Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat bei einer Pressekonferenz den BSE-Fall auf einem Bergbauernhof im Kleinwalsertal in Vorarlberg bestätigt. Das betroffene Tier war zur Weiterverwertung tot nach Deutschland verkauft worden, wo ein routinemäßig durchgeführter BSE-Test positiv ausgefallen ist. Es sei kein Fleisch des Tieres in die österreichische Nahrungskette gekommen, "es besteht absolut keine Gefahr für die Bevölkerung", betonte die Ressortchefin.

Der BSE-Verdacht ist bereits am 17. Juni von den deutschen Behörden registriert worden. Die österreichischen Stellen wurden daraufhin informiert, weitere Tests durchgeführt.

Sechs Rinder

Bei dem Betroffenen Betrieb handelt es sich um einen kleinen Bergbauernhof, der lediglich über sechs Rinder verfügt hat. Die Tiere stammen allesamt aus eigener Zucht. Wie sich das Rind infiziert hat, war vorerst noch unklar.

Auch die restlichen Tiere des Hofes wurden getötet aber als negativ getestet. (APA)

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