Arbeitskosten steigen in Österreich langsamer als in Eurozone

12. Juli 2005, 15:02
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Zunahme um 2,1 Prozent im ersten Quartal

Luxemburg - In Österreich steigen die Arbeitskosten langsamer als im Durchschnitt der Eurozone oder in der EU. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, nahmen die Arbeitskosten pro Stunde in der Eurozone im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr nominal um 3,1 Prozent zu. In Österreich betrug der Anstieg 2,5 Prozent.

Die 25 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im ersten Quartal 2005 im Schnitt einen jährlichen Anstieg von 3,4 Prozent ihrer Arbeitskosten. Am wenigsten legten die Kosten in Deutschland (1,2 Prozent), Luxemburg und Portugal (jeweils 1,9 Prozent) und Österreich zu.

Die größten Zuwächse verzeichneten Lettland (16,3 Prozent), Litauen (12,2 Prozent), Slowenien (11,5 Prozent) und Estland (9,6 Prozent). Auch in der Industrie lag der Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde in Österreich mit 3,2 Prozent unter dem Schnitt der Eurozone (3,5 Prozent) und der EU-25 (3,6 Prozent). (APA)

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