Britische Sicherheitsbehörde warnt vor Angriffen asiatischer Hacker

4. Juli 2005, 10:41
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Noch nie gab es derart organisierte Attacken

Die Computer britischer Behörden und Firmen sind seit Monaten das Ziel von Hackerangriffen aus dem asiatischen Raum, wie das Nationale Koordinationszentrum zur Sicherheit der Infrastruktur (NISCC) in London mitteilte. Die Behörde untersteht dem Innenministerium und arbeitet sonst eher im Verschwiegenen. Ziel der Angriffe sei das Sammeln von wirtschaftlich relevanten Daten. Die ausgeklügelten Angriffe beträfen auch Teile der "kritischen nationalen Infrastruktur", hieß es.

Angriffe richteten sich gegen Computernetze in den Bereichen Kommunikation, Energie, Finanzen, Gesundheit und Verkehr

Die meisten Angriffe richteten sich gegen Computernetze in den Bereichen Kommunikation, Energie, Finanzen, Gesundheit und Verkehr. Betroffen seien zwar vor allem Computer der Verwaltung, eine große Gefahr bestehe aber auch für Firmen. Noch nie habe es derart organisierte Angriffe gegeben, sagte NISCC-Direktor Roger Cumming. "Das sind nicht nur ein paar Hacker, die es von ihrem Schlafzimmer auf das Bankkonto einer Privatperson abgesehen haben."

schwer zu ermitteln

Die Urheber seien nur sehr schwer zu ermitteln, sagte Cumming. Die Angriffe ließen sich aber bis in den fernöstlichen Raum zurückverfolgen. Sie versuchten, mit so genannten Trojanern, die über E-Mails versandt würden, Zugang zu den Rechnern zu bekommen. Über Datenverluste sei bisher nichts bekannt.(APA/AP)

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NISCC

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