Microsoft geht gegen deutschen Spam-Versender vor

4. Juli 2005, 10:44
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Unternehmen soll für zahlreiche Aktionen mit unerwünschten Werbe-E-Mails verantwortlich sein

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat gegen ein in Nordrhein-Westfalen niedergelassenes Unternehmen wegen des Versands von so genannten Spam-Mails eine Unterlassungs- und Schadenersatzklage eingereicht.

Zahlreich

Das Unternehmen sei nach Erkenntnissen von Microsoft für zahlreiche Aktionen mit unerwünschten Werbe-E-Mails verantwortlich, teilte der weltgrößte Softwarekonzern am Montag in München mit. Vermutlich habe der Geschäftsführer mit seinem Firmennetzwerk mehrere Millionen Spam-Mails verschickt.

Kein Strafbestand

In Deutschland ist der Versand von Spam kein Straftatbestand. Deshalb verklage Microsoft den Firmeninhaber wegen unlauteren Wettbewerbs, hieße es. (APA/dap)

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