Kostenfalle: Telefonieren im Urlaub

4. Juli 2005, 11:35
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Arbeiterkammer Wien gibt Tipps, wie die Reisekasse dennoch geschont wird

Kostenfalle Handy: Damit die Telefonrechnung im Urlaub nicht teurer wird als die ganze All-Inklusive-Reise, sollten angehende Touristen einige Spartipps beachten. Die Arbeiterkammer Wien erklärt, worauf man achten sollte: SMS sind billiger als Telefonieren, wer trotzdem anrufen will, sollte das eher am Abend tun, da die Tarife dann meist günstiger sind.

Mobilbox ausschalten

Die Mobilbox sollte besser ausgeschaltet bleiben, denn diese könnte den Touristen im Ausland teuer zu stehen kommen: Wer am Stand seine Box abhören will, zahlt meist ebenso viel wie bei einer Gesprächsverbindung nach Österreich. Ist das Handy so programmiert, dass der Anruf auf die Box geht, wenn nicht abgehoben wird, fallen doppelte Kosten an.

Bei Gesprächen zwischen zwei "österreichischen" Handys im Urlaubsland zahlen beide Gesprächspartner.

Wenn das Handy im Urlaubsdomizil klingelt, zahlt der Nutzer auch für das ankommende Gespräch. Der Anrufer aus Österreich zahlt immer nur den heimischen Tarif, da er nicht wissen muss, dass das angerufene Handy gerade im Ausland weilt. Bei Gesprächen zwischen zwei "österreichischen" Handys im Urlaubsland zahlen beide Gesprächspartner.

Achtung

Den günstigsten Anbieter für jedes Handy findet man außerdem im Internet unter www.konsumentenschutz.at - "Handy unter Palmen"-Tarifrechner. Hier kann man Urlaubsland sowie heimischen Handyanbieter eingeben und der Tarifrechner zeigt das günstigste Partnernetz am Ferienort an. Zu beachten ist allerdings, dass sich ein Mobiltelefon im Urlaub stets in das stärkste Netz einwählt, das aber nicht immer das billigste ist. Es gilt daher auf manuelle Netzwahl umzustellen und das billigste Gastnetz selbst zu programmieren. (APA)

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