BoKu: Streit um GRAS-Vertreterin in der Bundesvertretung

14. März 2007, 09:42
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AktionsGemeinschaft und Fachschaftslisten wollten die Nominierung der grünen Vertreterin Barbara Ecker verhindern, sie wurde aber schließlich doch gewählt

Wien - An der Universität für Bodenkultur (BoKu) Wien konnte der Streit um die Entsendung des/der VertreterIn in die Bundesvertretung (BV) beigelegt werden: Fachschaftslisten (FL) und die AktionsGemeinschaft (AG), die in der Univertretung in der Mehrheit sind, hatten sich zunächst geweigert, die Vertreterin der GRAS zu wählen, die das BV-Mandat an der BoKu gewonnen hatte. Nach dem sechsten Wahlgang stimmte die AG dann doch der Entsendung von Barbara Ecker (GRAS) zu.

Hintergrund für die Probleme an der BoKu ist das neue ÖH-Gesetz: Demzufolge entsendet an Unis, die nur ein Mandat in der BV zu vergeben haben, die stimmenstärkste Fraktion einer Uni den/die MandatarIn. Jene Fraktion macht einen Vorschlag, der dann von der Univertretung abgesegnet werden muss. Normalerweise ist dies reine Formalsache, an der BoKu allerdings hakte es genau hier. Stimmenstärkste Fraktion wurde die GRAS, die den bisherigen Listenersten AG an der Boku überholte hatte. Für die Uni-Vertretung haben sich allerdings AG und FL auf eine Koalition geeinigt. Diese wollte nun nicht die von den GRAS nominierte Vertreterin in die BV entsenden.

Nachdem sie am Montag sich nach drei Wahlgängen nicht einigen konnten, wurde die Sitzung der Univertretung auf Donnerstag verschoben. Am Donnerstag brauchte es noch weitere drei Wahlgänge, bis die GRAS-Vertreterin - wie im Gesetz vorgesehen - als BV-Mandatarin bestätigt wurde. (APA/sof)

  • Barbara Ecker (GRAS) ist nun doch BV-Mandatarin der BoKu.
    foto: öh boku

    Barbara Ecker (GRAS) ist nun doch BV-Mandatarin der BoKu.

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