Jeder fünfte tele.ring und "3"-Neukunde nimmt alte Telefonnummer mit

2. Juli 2005, 14:17
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Mobilkom und One melden nur geringes Interesse

Die Mitnahme der Handynummer bei Betreiberwechsel (Rufnummernportabilität) kommt in Mode - zumindest wenn es nach der Nummer vier und fünf am österreichischen Markt - tele.ring und "3" geht. Jeder fünfte Neukunde der beiden Anbieter nimmt sich bei einer Neuanmeldung die alte Handynummer mit, erklärten sie am Donnerstag auf APA-Anfrage.

Kein Ansturm

Beim Marktführer Mobilkom Austria merkt man hingegen nichts von einem Ansturm: Von den 8,2 Millionen Handynummern in Österreich seien seit Einführung der Nummernportabilität vor acht Monaten insgesamt nur 30.000 mitgenommen worden, das Interesse habe sich "auf niedrigem Niveau eingependelt". Wie viele Neukunden bei der Mobilkom die Nummer portieren, verriet die Tochter der Telekom Austria nicht.

Bei der Nummer zwei am Markt, T-Mobile, behalten sich nach Eigenangaben fünf Prozent der Neukunden die alte Nummer. Bei Verfolger One spricht man davon, dass die Nummernportabilität "keine große Rolle spielt.

"Das beste Peis-Leistungs-Verhältnis"

tele.ring hatte heute ein WebStandard berichtet. Geht ein neues E-Mail beim Internetaccount des Nutzers ein, sorgt die integrierte Push-Funktion dafür, dass der Kunde umgehend und kostenlos am Handy benachrichtigt wird. tele.ring-Chef Michael Krammer erklärte heute im APA-Gespräch, er wolle auch künftig "das beste Peis-Leistungs-Verhältnis" am Markt anbieten. Würden die Mitbewerber die Preise senken, werde man dies unterbieten, versicherte er.

"Hammerschlag"

Begeistert zeigte sich Krammer vom Erfolg des tele.ring-Tarifsmodells "Formel 10", das mit Einführung zu Beginn des zweiten Quartals ein "Hammerschlag" gewesen sei. Man habe im heurigen Jahr bisher bei beim Vorsteuerergebnis, beim Umsatz und bei der Teilnehmerzahl weiter zulegen könnnen. Für die zweite Jahreshälfte kündigte Krammer den forcierten Verkauf von UMTS-Handys an, im ersten Quartal 2006 soll dann auch eine schnelle Datenkarte kommen, allerdings bereits auf Basis der UMTS-Weiterentwicklung HSDPA. Derzeit hat tele.ring nach Eigenangaben 6.500 UMTS-Handys im Netz, allerdings würden diese nahezu ausschließlich für klassische GSM-Dienste wie Telefonie und SMS genutzt. (APA)

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