Mai-Inflation der Eurozone und EU auf 1,9 Prozent gesunken

12. Juli 2005, 13:55
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Preise für Wohnen, Alkohol, Tabakprodukte und Treibstoffe am stärksten gestiegen

Brüssel - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone und der EU ist im Mai auf 1,9 Prozent gesunken, gegenüber 2,1 Prozent im April. Dies teilte das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Donnerstag mit. Im Mai 2004 hatte die Teuerungsrate noch 2,5 Prozent betragen.

Die niedrigsten Teuerungsraten wurden im Mai in Schweden (0,2 Prozent), Finnland (0,6 Prozent), Tschechien (0,9 Prozent) und den Niederlanden (1,1 Prozent) verzeichnet.

Preise in Österreich um 2,0 Prozent gestiegen

In Österreich ging die Inflation nach EU-Berechnung im Mai auf 2,0 Prozent zurück, gegenüber 2,3 Prozent im April. Am höchsten war die Inflation in Lettland (6,5 Prozent), Luxemburg (3,7 Prozent), Ungarn (3,5 Prozent) und Griechenland (3,2 Prozent).

Am stärksten zogen die Preise für Wohnen, Alkohol, Tabakprodukte und Treibstoffe an. Dagegen hatten Telekommunikation und Bekleidungsartikel den stärksten Einfluss auf Preissenkungen. (APA)

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Eurostat
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